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Auf dieser Seite findest du viele Antworten von Raphael zu Themen, die die Natur und die Schöpfung betreffen.

 

 

Frage zu den Erdbeben in Nepal. Es sind so einfache, so bodenständige Menschen die dort leben. Sie sind sehr naturverbunden. Warum trifft gerade solche Menschen so eine Naturkatastrophe?

Es ist im Ganzen zu sehen. Die Bewohner dieser Gegend, dieses Landes, sie haben sich nicht zufällig dort inkarniert. Es sind sehr alte Seelen und sie stellen sich zur Verfügung. All das was geschieht in diesem kleinen Teil der Erde ist doch in seiner Auswirkung so angelegt, dass es euch Menschen aus eurer zivilisierteren Welt, aus eurer technischen Welt, aus eurer materialistischen Welt aufwecken soll. Es ist eine Art Warnung, ein Aufrütteln, ein Sichtbarmachen dessen, was die Natur im Vergleich zum Mensch darstellt. Welche Kräfte sie entwickelt, welche Gewalt hervor bricht.

Das Bewusstsein dieser Seelen ist sehr groß, sehr hoch und sie sind mit dem Göttlichen stark verbunden durch ihr Leben, durch ihr Sein. Von Manchem sind sie abgeriegelt, abgeschirmt und haben sich so etwas erhalten, was für sie als sehr kostbar gilt.

In ihnen ist eine große Liebe zur Menschheit gespeichert und ihr Leben dient als Warnung, als Aufforderung das Eigene zu überdenken. In ihrem Unterbewusstsein fühlen sie sich also nicht als Opfer. Sie unterstützen das Erwachen der Menschen.

 

 

Frage nach der Aufgabe der Wühlmäuse und dem Hintergrund zu ihrem Auftreten. In gewisser Weise sorgen sie für eine Belüftung, für eine Lockerung des Bodens. Ihr Fressen, ihr Vorliebe für die Wurzeln, für das was im Boden lebt, ist für die Pflanze, wenn es im Gleichgewicht ist, ein Antrieb zum Wachstum. Die Pflanze ist so veranlagt, was geschnitten wird, was wegfällt wird wieder ersetzt. So bildet sich Neues, es verzweigt sich. Wenn es aber nicht im Gleichgewicht ist, wenn es ein zu viel ist, schadet es der Pflanze und sie verliert ihr Lebenskraft. Wenn du es überträgst in euer Dasein, wenn du die Beziehung herstellst, die Verbindung zum Menschen, so bedeutet dies: Wenn zu viel ist, ist der Boden durchlöchert, es fehlt Sicherheit, es fehlt ein fester Untergrund. Was zerfrisst euren Untergrund, euer Vertrauen ins Leben? Es sind die Zweifel. Die Zweifel an euch selbst, die Zweifel an der Einbindung ins Ganze, die Zweifel am Leben selbst, an eurer Lebenskraft. Wenn euer Untergrund gefestigt ist, wenn ihr ein gutes Fundament habt für euer Leben, sorgen sie für Belüftung, aber nicht für Unsicherheit. Also beschäftigt euch mit euren Zweifeln. Auch hier ist das Vertrauen gefragt, und auch hier geht es um Umwandlung, um Veränderung vom Durchlöcherten in die Stabilität. Vom Lebensschwund in die Lebenskraft. Vom Zweifel in die Gewissheit.

 

 

Frage: Bei Andechs ist am 29. Juli ein Kornkreis entstanden. Wer macht diese Kornkreise und was bedeuten sie?

Wenn ihr euch die Bilder anschaut, wenn ihr euch die Dimensionen vergegenwärtigt, wird euch klar, dass dies nicht von Menschenhand geschaffen wird. Die Präzision bis ins Kleinste ist durch Menschen oder durch Maschinen nicht zu erreichen.

Es sind Energien die auf dieses Feld, auf diesen Abschnitt einwirken. Sie können sowohl von oben, so wie ihr es bezeichnet, oder von unten kommen, also oberirdisch oder unterirdisch entstehen.

Die Bedeutung jedes einzelnen Kornkreises ist nicht wichtig. Es geht um die Energie die dadurch zum Ausdruck kommt und verankert wird. Es sind Symbole aus vergangener Zeit, es sind Symbole aus der Zukunft. Jedes Symbol hat seinen Bezug zum Ort, zu den Menschen, zu dem was dort stattfindet und jedes Symbol hat seine Ausstrahlung. Das eine klärt, das andere wirbelt auf, wiederum ein anderes bringt die Dinge zum Vorschein.

Wenn ihr es betrachtet, ob aus der Nähe oder ein Bild davon, betrachtet es mit der Achtung und mit Dankbarkeit, dass hier etwas verankert wird was für euch Menschen, für eure Zukunft sehr wichtig ist. Betrachtet es aus der Ebene des Herzens, lasst euch darauf ein, was dieses Symbol, dieses Feld in euch hervorruft. Wenn ihr euch mit dem Verstande versucht hinein zu finden, wenn ihr aus dem Verstande heraus nach der Lösung sucht, seid ihr überfordert. Zu vielschichtig ist das was darin enthalten ist und es verwirrt euch mehr als es euch nützt. Die Energie eines jeden Feldes bleibt bestehen, auch wenn es nicht mehr sichtbar ist. Es ist wie ein Stempel auf Mutter Erde. Achtet es.

 

 

Frage: Es gibt viele Geschichten über die Schöpfung und über die Schöpfungsgeschichte. Kannst du dazu etwas sagen? Wo ist unser Ursprung, wie war die Entwicklung, was ist mit dem Kosmos, wo kommen wir her?

Dieses Thema ist sehr umfangreich und es umfasst weitaus mehr als das was bis jetzt bekannt ist. Das was ihr aus eurem Glauben bezieht als den Ursprung der Schöpfung, es sind Bilder, die ihr umsetzen könnt in eine andere Ebene. Die Sprache der Schöpfungsgeschichte ist in allen Bereichen sehr bildlich, denn Menschen brauchen Bilder, um sich etwas vorzustellen. Aber das was dahinter steht, ist etwas viel Größeres.

Das Göttliche zu beschreiben dazu reichen eure Worte nicht. Aus diesem Göttlichen heraus hat sich alles gebildet: Euer Universum, der ganze Kosmos, eure Erde mit allem was darauf lebt. Die Energie, die göttliche Energie hat sich mehr und mehr verdichtet, bis daraus Materie entstanden ist. Jede Stufe der Materie hat ihre eigene Entwicklung, ihr eigenen Erfahrungen und all diese Erfahrungen sind wieder zurück gekehrt zum Göttlichen. Es war ein Austausch, eine Weiterentwicklung, eine Spirale die sich von einem Punkt aus immer weiter vergrößert hat.

So ist jede Pflanzenart, jede Tierart und auch der Mensch entstanden. Das Ziel war festgelegt, der Mensch in seiner Erscheinung, jedes Tier in seiner Erfscheinung und jede Pflanze. Aber die Materie hat sich geformt nach und nach immer ausgerichtet auf den Zielpunkt.

So ist es jetzt immer noch. Jede Erfahrung von allem was beseelt ist fließt wieder zurück zur göttlichen Quelle, um daraus etwas Neues etwas anders zu gestalten. So gibt es nie einen Stillstand.

Im Laufe der Zeit hat sich der Mensch so entwickelt, dass er eingegriffen hat in diesen Schöpfungskreislauf durch all die Technik, durch all das, was aus seinem Verstande heraus er geschaffen hat. Dies ist nicht beseelt. Es fließt mit ein in den Kreislauf, aber es entsteht dadurch kein Wachstum, kein Wachstum im Sinne des Göttlichen. Es entsteht Wachstum aus eurem menschlichen Verstande, es entsteht eine Ausdehnung, eine Ausbeutung, es entsteht vieles, was nicht im göttlichen Sinne ist.

Deshalb ist es wichtig, dass viele Menschen sich wieder bewusst werden um die Schöpferkraft, um das Göttliche und dass sie durch ihre Gedanken, durch ihre Energie den Kreislauf im göttlichen Sinne wieder anreichern und auffüllen. Dass der Mensch wieder zurückfindet in die göttliche Anbindung, zur göttlichen Quelle, dass wieder ein Gleichgewicht herrscht in der Schöpfung mit allem was dazu gehört.

So ist die Geschichte der Menschheit weitaus länger und älter als es geschrieben steht. All das was dazwischen liegt ist nicht das Wichtigste. Das Wichtigste für euch, für jeden Menschen ist dass er sich wieder bewusst wird, dass er ein Teil des Göttlichen ist. Und wenn er dazu bereit ist wird das Göttliche wieder seine Form annehmen durch die Menschen, durch jeden Einzelnen der dies unterstützt. Lenke hierauf deine Aufmerksamkeit, nicht auf die Vergangenheit.

 

 

Frage: Was bedeutet dieser Vollmond heut an diesem Tag? Hat er eine besondere Aufgabe? (28.11.2012)

Jeder Vollmond hat seine Aufgabe. Der Mond dient euch als Speicher, als Verteiler. Die Energie, verschiedene Energieströme werden bei Vollmond dort abgespeichert, um dann im richtigen Maße zur Erde zu gelangen. Mancher Energiestrom, würde er direkt zu Erde kommen, wäre viel zu stark für euch Menschen. Jetzt zu diesem Zeitpunkt, wo es um Transformation geht, wo es um das Loslassen geht, um die Überwindung von Grenzen ist die Auswirkung deutlich höher als sonst. Jeder Mensch wird davon berührt. Das was in ihm steckt wird verstärkt, um deutlich zu werden, um bewusst zu werden. Also wenn es dich persönlich betrifft, hinterfrage dich: Welche Grenzen gibt es zu überschreiten? Was hat ausgedient, was kann ich loslassen? Was ist in mir was gewandelt sein will?

 

 

Frage: Begegnung mit Naturwesen suchen. Gibt es dort Regeln, die zu beachten sind? Die einzige Regel die gilt ist die Achtsamkeit. Achtsamkeit dir selbst gegenüber und deiner Umgebung. Gibt es eine Art Türöffner? Die Indianer bringen Tabak mit? Die Liebe. Die Liebe ist das größte Geschenk. Alles andere sind Äußerlichkeiten. Lass dich nicht einschüchtern, nicht eingrenzen von Vorgaben, von Regeln. Sie alle sind menschengemacht. Öffne dich dem was sich dir bietet. Ohne Erwartung, ohne Verlangen. Sei neugierig, und du wirst es im Kleinen kennen lernen, nicht im Großen. Das Kleine ist wichtig.

 

 

Frage: Wie lässt sich unsere christliche Kultur verbinden mit dem Naturreligiösen?

Alles hat seine Richtigkeit und alles hat seine Berechtigung. Beides zu verbinden bedeutet, es einzubinden in die Freiheit und in die Liebe. Es einzubinden bedeutet, dem Anderen nichts aufzuzwingen, sondern das alles zu respektieren und zu achten. Denn der Ursprung und das Ziel ist immer dasselbe: Die Rückkehr zur Einheit. Auf welchem Wege diese Rückkehr stattfindet ist jedem Menschen selbst überlassen. Es geht um das eigene Spüren, das eigene Empfinden: Wo fühle ich mich wohl, was spricht mich an, was will ich leben?

Die Vielschichtigkeit zu respektieren und sie stehenzulassen ohne Eingriff, das ist ein hohes Ziel und nicht alle Menschen sind bereit dazu. Überzeugung bedeutet oft auch ein Übergriff. Du kannst es überall sehen und erleben was aus Überzeugung geschieht, in welche Richtung es läuft, weit ab von dem was ursprünglich gewollt war.

Der Christus-Impuls von dem du gesprochen hast, er ist nicht gebunden an die Religion, an die Philosophie, an die Kultur, es ist eine Sache der Benennung. Es ist der göttliche Impuls, den jede Seele in sich trägt und den der Mensch auslebt entsprechend seinem Denken, seiner Gesinnung oder seiner Zugehörigkeit. Also betrachte es im Ganzen.

 

 

Fragel zu Mutter Erde: Wir beuten Mutter Erde seit Jahrzehnten auf ganz brutale Art und Weise aus. Wir entnehmen ihr die größten kostbarsten Schätze die sie hat. Wie verkraftet das Mutter Erde, wenn wir ihr alles Kostbare entnehmen, was sie womöglich selbst braucht, um weiter existieren zu können? Ist es für sie möglich, dass sie selbst für Nachschub sorgen kann, für das wo sie Mangel hat, dass das sich in ihr wieder entwickeln und entfalten kann, damit sie weiter existiert?

Im Verhältnis zu dem was sie in sich trägt, ist das was ihr geraubt wird, für sie ein erträgliches Maß. Auch sie wird im Gesamten feinstofflicher, das heißt, Materie, Rohstoffe werden ersetzt durch anderes, durch nicht sichtbares. Das Feste ist nicht mehr entscheidend.

So ist auch die Art und Weise das Entscheidende: Von welcher Energie wird der Abbau, die Ausbeutung vorangetrieben? Diese Energie hinterlässt Spuren. Der Ausgleich für Mutter Erde ist all das, was ihr tun könnt, indem ihr sie achtet, indem ihr sie liebt und ihr den Respekt entgegen bringt.

So findet auch hier bei Mutter Erde der Ausgleich auf anderen Ebenen statt. Hier wird Materie, der Gehalt der Materie immer unwichtiger und die feinstoffliche Energie übernimmt diesen Platz. Ist es dann so zu verstehen, dass Mutter Erde dadurch einen „Gewinn“ hat, durch diesen Raubbau den wir treiben, dass sie dadurch auf einer höheren Ebene zur Transformation befähigt wird? Verstehe ich das richtig?

Bezeichne es nicht als Gewinn. Wäre es im Gleichgewicht geblieben, wäre die Transformation durch sie selbst geschehen. Es ist ein Ausgleich und es liegt an jedem Einzelnen von euch, diesen Ausgleich zu unterstützen. Auch Mutter Erde wird durch die Liebe transformiert.

 

 

Frage: Wir haben jedes Jahr aufs Neue eine Invasion von roten und braunen Nacktschnecken. Ich wüsste gern, worin liegt der Sinn und Zweck dieser Schnecken?

Ihr seht in ihnen etwas, was entfernt werden muss, was bekämpft werden muss. Ihr seht den Schaden den sie anrichten, den angeblichen Schaden, indem sie vieles von dem fressen, was für euch selbst gedacht war. Dabei ist dies ein kleiner Teil von dem, was sie vertilgen, was sie umwandeln. Sie nehmen auch sehr viel Giftstoffe auf. Dies ist der größere Teil. Es gibt sehr viele Pflanzen und Pflanzenteile die diese Giftstoffe in sich sammeln. Wenn diese Giftstoffe in den Kreislauf der Schnecke gelangen, werden sie gewandelt, werden sie aufgeteilt und mancher Stoff zerfällt, wird dadurch ungefährlich und ungiftig.

Ihr Vorkommen ist gekoppelt an euer Verhalten, an eure Umweltbedingungen. Seht sie aus einem anderen Blickwinkel, nicht nur als Schädling.

Das ist ein sehr schönes Bild und gibt mir ein Wohlwollen gegenüber den Schnecken. Können die Schnecken denn unterscheiden, ob der eine Salatkopf ein gesunder Salat ist, und der andere nicht so gut von der Anlage, oder nehmen sie einfach alles?

Sie können sehr wohl unterscheiden. Wenn du sie beobachtest, wirst du feststellen, dass manches völlig unberührt bleibt.

 

 

Frage: Was hat die Varroa-Milbe im Bienenstock für eine Aufgabe?

Sie wird als Schädling eingestuft und wird verantwortlich gemacht für Tod und Verderben.

Der Mensch greift in die Natur ein. Die Bienen sind in sich ein sehr strukturiertes und hochentwickeltes Volk. Durch das Eingreifen werden sie aus ihrem natürlichen Rhythmus gebracht. Es wird ihnen etwas aufgezwungen. Sie brauchen sehr viel Energie, um es jedes Mal wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. Die Milbe findet dann ihren Einsatz, wenn das Volk geschwächt ist. Sie verhindert damit eine Überlastung.

Der Tod unterbricht die Überlastung. Wenn du dir vorstellst, dass die Bienen ständig darum bemüht sind in ihrem Stock in der Aufzucht ein Gleichgewicht zu halten, das Natürliche zu erhalten, und von außen wird ständig eingegriffen, dann gleichen die Bienen den Menschen unter hohem Stresseinfluss. Es wirkt sich aus auf die Nachzucht, auf das was sie erzeugen.

Wenn man den Honig heraus nimmt, wie kann man es für beide Seiten passend machen?

Dass man einen Teil drinnen lässt oder gar nicht heraus nimmt?

Schon die Behausung ist für die Biene ein Eingriff in das Natürliche. Beschäftige dich einmal mit der Wildbiene und du wirst verstehen warum. Aber nütze das was dir jetzt zur Verfügung steht und sorge dafür, dass der Anteil für die Bienen der größere ist der verbleibt. Ihr Bedarf ist größer als deiner.

Sieh in ihr nicht den Erzeuger einer Ware, sondern einen wichtigen Bestandteil deines Gartens, deiner Umgebung.

 

 

Frage: Ich habe eine Reise durch Dänemark gemacht und nördlich von Kopenhagen habe ich eine Wald entdeckt, der nennt sich "Trollwald". Dort wachsen die Bäume, überwiegend Kiefern und Birken, wie sie wollen. Sie wachsen nicht gerade in den Himmel, sie wachsen nach links, nach rechts, sie schlängeln sich. Diese Gegend ist wie verzaubert. Ich hätte gern gewusst, warum die Bäume auf diesem Stückchen Erde so wachsen?

In dieser Gegend herrscht eine sehr starke Energie die aus dem Erdreich kommt. Es ist wie eine Quelle und die Strömungen sind unterschiedlich in ihrer Stärke und auch in ihrer Zusammensetzung. So wechseln die Energien ständig. Es sind aber keine destruktiven Energien, sie sind aufbauend. Sie fließen in Wirbeln. Die Natur kommt dem entgegen, gleicht sich dem an. Alles gradlinige verbraucht sehr viel Energie in diesen Strömungen.

Gibt es einen Grund, warum es da so ist? Hat das einen Sinn?

Es sind Öffnungen in der Erdoberfläche. Sie sind nicht immer und nicht überall sichtbar, denn es handelt sich ja um feinstoffliche Energie. Es ist Energie die aus Mutter Erde kommt. So gibt es auf der ganzen Erde verteilt solche Orte mit solchen Auswirkungen. Wenn sie unter der Wasseroberfläche liegen, auf dem Meeresgrund, oder in einem Flussbett, zeigen sich die Wirbel im Wasser.

 

 

Frage: Ich hätt gern gewusst, wie ich einen besseren Zugang zur Pflanzenwelt bekomme und wie kann ich die Pflanzen besser verstehen?

Indem du deinen Verstand ausschaltest. Wenn du ihr gegenüber trittst spult sich in dir all das ab was du über sie gelesen und gehört hast und du versuchst es in der Pflanze zu erkennen, es nachzuvollziehen. Ist das richtig?

Ja, das stimmt.

Versuche ihr zu begegnen, indem du in ihr etwas völlig neues siehst ohne Vorgaben, ein unbeschriebenes Blatt. Sie selbst, jede Pflanze wird sich auf dieser Ebene dir offenbaren.

Jede Pflanze wird dir entgegen kommen in ihrer Geschwindigkeit, in ihrer Energie. Mach dich frei von Erwartung. Kannst du das nachvollziehen?

Ja. Ich hätte noch eine Frage dazu: Jede Gemüsepflanze die ich für mich aufziehe, oder die für mich wächst, die hat dann auch praktisch eine Heilwirkung für mich, wenn ich die Früchte nachher davon esse? Ist das richtig?

So ist es. Achte darauf, was für dich mit dem Begriff Heilpflanze verbunden ist.

Ich denke, jede Pflanze ist im Grunde eine Heilpflanze.

So ist es. Jede Pflanze gibt dir das was du brauchst. Jede Pflanze unterstützt dich in dem was in dir vorgeht, egal auf welcher Ebene. Heilung als solche gibst du dir selbst. Verstehst du den Unterschied?

Nicht so ganz.

Jede Pflanze unterstützt dich nicht nur in ihren Früchten, in dem was du erntest. Schon ihr Wachstum, ihr Gedeihen ist für dich heilsam, weil es in dir etwas hervor ruft, was dich nährt. So ist nicht die Pflanze ausschlaggebend, sondern das, wie du es umsetzt, wie du ihr begegnest, der Austausch mit ihr. All das wirkt in dir vom Samen bis zur Frucht.