Jutta Pfeifer

Klangschalen

spirituelle Wegbegleitung

Gesundheitsberatung

Herbstanfang

 

Am 21. September geht der Sommer zu Ende und der Herbst beginnt. Es ist die Herbst-Tag-und-Nacht-gleiche und wie zum Frühlingsanfang herrscht ein Gleichgewicht zwischen Tag und Nacht, zwischen Licht und Dunkelheit.

 

Dieses Jahr brachte uns der Sommer große Hitze und Trockenheit. Der Wald hat sich frühzeitig verfärbt und mancher Baum hat schon seine Blätter abgeworfen. Die Obsternte hat begonnen, die meisten Kartoffeln sind eingekellert und zwischen den umgepflügten Feldern sieht man vereinzelte Äcker mit leuchtend orangefarbenen Kürbissen. Die Weinlese ist in vollem Gange, die Walnüsse fallen vom Baum und Sonnenblumen, Astern und Dahlien schmücken noch unsere Gärten. Wir verabschieden uns langsam vom Sommer mit seiner Wärme, den Farben und Düften und treten in die nächste Jahreszeit mit ihrer eigenen Qualität und Energie ein.

 

 

Der Sommer geht heim, der Sommer geht heim. Der Herbst kommt mit silbernen Fäden herein.

(Herbstlied, Verfasser unbekannt)

Meditation zur Herbst-Tag-und-Nachtgleiche

 

Ich grüße euch. Ich grüß euch in eurer Runde mit allem was darin eingebunden ist.

Nehmt Abschied. Nehmt Abschied von dem was ihr gelebt habt, in was ihr eingetaucht ward und was euch getragen hat bis heute. Ein neuer Abschnitt beginnt. Geht diesen Schritt ganz bewusst und lasst euch darauf ein, auf die Zeitqualität die sich euch in der Natur zeigt: Veränderung und Wandlung, das Ausreifen und das Loslassen.

Lasst los von allem was für euch ein Ballast ist, was euch schwerfällt, was euch hindert. Nehmt nur das Beste mit, das was die Zeit überdauert, was in euch ruhen darf, was seine Zeit braucht, um sich wieder zu zeigen. Beginnt langsam euch wieder zurück zu ziehen. Achtet auf das Licht und gleicht euch dem an. Gebt euch die Ruhe die euch die Dunkelheit schenkt. Auch das ist eine Qualität dieser Jahreszeit. Die Dunkelheit hat noch nicht die Übermacht.

Bewegt euch schrittweise und lebt immer wieder die Dankbarkeit. Die Dankbarkeit heraus aus der Gegenwart. Hier ist sie sichtbar und spürbar. Achtet auf euer Gleichgewicht in allen Bereichen. Sorgt selbst für den Ausgleich und sorgt immer wieder für die Stabilität in euch aus eurer Mitte heraus.

 

Gott segne euch.

Ich grüße euch.

Amen.